Ich kaufe, also bin ich

Das Weihnachtsfest ist Jahr für Jahr ein verlässlicher Garant für den Umsatz des Handels und damit auch für unsere Konjunktur. Doch die Individuen westlicher Gesellschaften definieren sich zunehmend über ihren Konsum. Früher bestimmte die Seltenheit der Produkte ihren Wert, heute sind alle erdenklichen Güter immer und überall verfügbar. Das Konsumieren hat sich vom Erstehen der Güter des täglichen Bedarfs und seltener Luxusgüter hin zum wahnhaften Einkaufsrausch entwickelt. Längst wird durch den Kauf von Produkten nicht nur die Ware selbst gekauft – das Flanieren entlang der Einkaufstraßen und das symbolhafte Prestige der Markenartikel sind zum Ausdruck des westlich geprägten Lebensstils geworden. Und die ständige Verfügbarkeit aller Güter bringt Gefahren und ökologische und soziale Konsequenzen vor allem für die Länder der südlichen Peripherien, die wir die “3. Welt” nennen. Wie notwendig ist der Konsum für Wirtschaft und vor allem Gesellschaft? Wann endet “normaler” Konsum – und wann beginnt der Konsumismus? Wie können wir unser Konsumverhalten ändern?

Zu diesen Fragen diskutierten im 10. Supertaalk am 10. 1. ab 20:15 Uhr, bei Maria Sulzer u.a. der Philosoph Alfred Pfabigan, Christina Holweg, Ass. Professorin vom Institut für Handel & Marketing der WU-Wien sowie Christian Felber, Autor des Buches “Die Gemeinwohl-Ökonomie”.

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  • sascha

    …ein wenig vorgespult, dann bei 20min abgeschalten. langweilig.
     immer das gleiche: christian felber zeigt klarheit, lösungswege und glück und die anderen (oft in der mehrzahl) parken irgendwelche unterstellungen, höfliche aggressionen, ignoranz und hören wirklich großteils nicht zu. christian bleibt freundlich und gelassen dabei. richtig so, weil er ja für vorrangig für die inspiration der zuhörer spricht. ginge es nur um die mitdiskutanten oder moderatoren, sollte er doch einfach aufstehen und gehen. 

  • http://www.plbg.at/ Franz Plochberger

    Schon länger verfolge ich Christian Felber. Er ist sehr interessant, weil er den Mut hat dringend notwendige Lösungswege zu präsentieren. In seiner freundlichen Art bringt er das Wesentliche ohn die Jugend zu einem zerstörerischen Umsturz aufzurufen. Seine Beiträge sind an Wert nicht hoch genug einzuschätzen.

    Leider ist die Assoziation mit Handel und “Muttermilch” nicht so gut gelungen. 
    Da merkt man seine fachliche Enge auf nur WU-Themen.